Theater-Gottesdienste

Theater-Gottesdienste machen wir im Dialog. Zu uns kommen Inszenierungen des Theaters mit ihren Schauspielerinnen und Regisseuren. Musik und Texte des Gottesdienstes beziehen sich auf das Stück.

Auf der Kanzel hat die stumme Kattrin die Trommel geschlagen. Die Güte ist die Haltung des Glaubens im Krieg.

MUTTER COURAGE Ist ein Glaubenskrieg weniger schmutzig? - Jedenfalls kann der Feldprediger in Bertolt Brechts Stück Mutter Courage und ihre Kinder noch solche Sätze sprechen: “In dem Krieg fallen, ist eine Gnad und keine Ungelegenheit, warum? Es ist ein Glaubenskrieg. Kein gewöhnlicher, sondern ein besonderer, wo für den Glauben geführt wird, und also Gott wohlgefällig.” Das ist aus dem 30jährigen Krieg. Ein Krieg, der die Länder, die ihn tragen mussten, zermürbte und die Bevölkerung auf ein Drittel dezimierte. Ein Krieg, auf dessen zurück gelassene Trümmer Paul Gerhardt blickte, während er seine Lieder schrieb, deren Sprachgewalt später nicht mehr erreicht wurde. Brecht faszinierte dieser Krieg, weil er einen langen schleppenden Alltag besaß, aus dessen zähem Verrinnen die Marketenderin Courage ihren Gewinn zog. Sie verlor aber auch ihre drei Kinder, bevor er zu Ende war. Brecht wollte aus dem schwedischen Exil seine Leute warnen, aus dem Krieg Gewinn ziehen zu wollen. Aber vergeblich.

Anne Diemer als stumme Kattrin in der Inszenierung des Theaters Gera [Probenfoto].

Anne Diemer als stumme Kattrin in der Inszenierung des Theaters Gera [Probenfoto].

Die Mutter Courage wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg eines seiner am häufigsten aufgeführten Stücke. Immer ist es der bizarre Planwagen der Courage, der im Bühnenbild der Inszenierung die zentrale Rolle spielt. Das Stück über den Krieg, der einen Alltag hat, spiegelt den lumpigen Nachkriegsalltag Deutschlands. Zuletzt wurde Claus Peymann 2008 mit seiner Inszenierung am Berliner Ensemble in Teheran gefeiert. In Turgay Dogans Geraer Inszenierung wird viel Arabisch gesprochen. Videos mit viragierten historischen Aufnahmen aktualisieren das Bühnengeschehen. Unser Theater-Gottesdienst fand am 11. September 2016 statt (in Worten: nine eleven). In der Predigt dachte ich über die Figur des Feldpredigers  und Glaubenskriege nach, und wir zeigten vorab Szenen aus der Inszenierung, die am 23. September 2016 um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere hat. Hier gelangen Sie zur Theater-Website. Hier können sie sich die Predigt aufklappen/herunterladen.

Hesse theatergottesdienst Arche RegenbgenAN DER ARCHE UM ACHT. - ”Zum Schluss will ich ein Geschöpf machen, das alle anderen Wesen übertrifft. Ein Geschöpf, das mir ähnlich ist. Und dabei herausgekommen ist eine weiße Taube.”  Gott sitzt in einem Kühlschrank, als er das sagt. Und eigentlich ist es nicht Gott, sondern ein Pinguin. Und er versucht der Taube, die in diesem Stück so eine Art Aufpasser ist, zu überzeugen, dass sie den Kühlschrank nicht aufmachen soll. Deswegen schmeichelt er ihr und versucht sich als freundlicher verzeihender Gott darzustellen. Kurzum, der Pinguin im Kühlschrank klingt viel mehr nach Gott, den wir kennen, als der Gott, der gerade die Sintflut am Laufen hat. Das Puppentheater ist mit dieser Szene – und anderen – in unserem Theater-Gottesdienst am 8. Mai 2016 um 9.30 Uhr zu Gast. Hesse theatergottesdienst Arche NoahSie erleben den Theaterpianisten Olav Kröger live an der Orgel. Es spielen: Marcella von Jan (Erster Pinguin), Sabine Schramm (Zweiter Pinguin), Lutz Großmann (Dritter Pinguin) und Lys Schubert (Weiße Taube). Und Sie können mit mir darüber nachdenken, ob der Gott der Sintflut eigentlich gnädig genannt werden kann, so wie wir es bei jeder Taufe sagen: “Die Sintflut brachte Gottes Gericht, Noah aber fand Gnade und ward errettet aus der Flut.” Auch ein Regenbogen – besonderer Art – wird in der Kirche entstehen. Neugierig geworden? Herzlich willkommen! Hier stehen die Texte incl. Predigt.

Hesse zweischneidiges Schwert Salvator Drehen AnfangDAS ZWEISCHNEIDIGE SCHWERT - Wie wankelmütig ist doch die fromme Seele! Am Sonntag vor Ostern erzählt die christliche Kirche die Geschichte vom Volk in Jerusalem, das Jesus als seinen Friedenskönig empfängt. Mäntel werden vor ihm ausgebreitet, als er auf einem Eselchen geritten kommt, und mit Palmzweigen wird gewedelt. Fünf Tage später brüllen die gleichen Leute: “Kreuziget ihn!” Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die Tage vor dem Karfreitag, aber auch die letzten Tage vor Ostern. An diesem Tag der religiösen Ambivalenz warfen wir einen Blick auf die andere Religion, der dieses Schaukeln zwischen Frieden und Gewalt vorgeworfen wird, den Islam. Bernhard Stengeles Inszenierung Das zweischneidige Schwert war am Palmsonntag um 17 Uhr bei uns zu Gast. Das war im Jahre 2016 der 20. März. Hier ist die Predigt über die Mühen der Frommen, nicht Gott gleich sein zu wollen.

Hesse Theatergottesdienst Jenufa vor OsterkerzeJENUFA – Gott tun? – Jenůfa ist eine Oper, in der alle Personen von Gott sprechen, wenn sie meinen, dies oder jenes sei richtig oder unabwendbar. Die normale Maschinerie des Lebens nennen sie Gott, den sie damit einen guten Mann sein lassen. Aber die Magd Jenůfa selbst tut Gott, indem sie vergibt und mit ihrer Vergebung ihre Welt veraendert, soweit sie es vermag. Am Ostermontag 2015 luden wir fuer 10 Uhr zu einem Theater-Gottesdienst ein. Unser Gegenüber ist Leoš Janáčeks Oper Jenůfa. Das Vergebungsgeschehen, wie es sich in der Oper ereignet und das grosse österliche Vergeben geraten in Kontakt, vielleicht in Konflikt, jedenfalls legen sie sich gegenseitig aus. Der Intendant Kay Kuntze las das Evangelium, Anne Preuß (Jenůfa) und Béela Müller (Die Küsterin) sangen Passagen aus dem 2. und 3. Akt, die Kay Kuntze fuer die Kirche eingerichtet hatte. Generalmusikdirektor Laurent Wagner begleitet die Sängerinnen am Flügel, Kantor Martin Hesse spielt an der Orgel Musik aus der Zeit Janáčeks, Pfarrer Dr. Frank Hiddemann predigte und gestaltete die Liturgie. Hier finden Sie die Predigt. Die OTZ brachte am nächsten Tag einen Nachbericht. Den finden Sie hier: Titelseite der OTZ vom 7. April 2015.

‘Die Charta Mandé’ wird auf das frühe 13. Jahrhundert datiert und ist damit vermutlich die erste bekannte Erklärung der Menschenrechte der Welt. Entworfen wurde sie, ohne ausländischen Einfluss, in Mali durch Soundiata Keita.

DIE SCHUTZLOSEN “Woher kommt diese Schar? – ungeziefig aufgemacht, in Tracht und Kleidung dürftig nach Barbarenart -, der wir den Gruß gebieten sollen? Ohne einen Gastfreund, von niemandem geleitet, waget ihr in unser Land zu kommen – das verwundert uns!” So spricht der Koenig in Aischylos Drama “Die Schutzflehenden”. Das war knapp 500 Jahre vor Christus. Und leider hat sich auch nach Christus nicht viel an dieser Haltung geändert, obwohl der kleine Jesus wenige Wochen nach seiner Geburt nach Afrika floh und dort Schutz fand.

Propst Diethard Kamm berichtete von einem Kirchenasyl in Gera. Vor fast genau 20 Jahren fanden in der Talstraße 30 eine armenische Familie und eine Einzelperson Asyl.

Propst Diethard Kamm berichtete von einem Kirchenasyl in Gera. Vor fast genau 20 Jahren wurden in der Talstraße 30 eine armenische Familie und zwei aserbaidschanische Männer vor der Abschiebung bewahrt.

Das wäre doch eigentlich ein Grund für das christliche Abendland, sich zu revanchieren und Afrikaner aufzunehmen, die flüchten muessen. – Berhard Stengeles Version des Stückes untersucht künstlerisch die Einwanderungs- und Asylpolitik der europäischen Union und im Speziellen der Bundesregierung. Es hat nicht nur starke Szenen, sondern auch starke Argumente. Wie gehen wir mit Menschen um, deren Leben bedroht ist und die um Hilfe bitten? Teil des öffentlichen Begleitprogramms dieser Inszenierung war der Theater-Gottesdienst in St. Salvator am Sonntag, den 7. Dezember 2014, 9.30 Uhr. Das Ensemble des Stückes performte den Eid der Mandé, eine Menschenrechtserklärung aus dem Mali des 13. Jahrhunderts und eine Erzählszene aus dem Meer vor Lampedusa. Bernhard Stengele las – wie immer virtuos – Exodus 23, 1-12. (Er benutze die Übersetzung von Martin Luther in der revidierten Fassung von 1912.) Meine Predigt finden Sie hier. Wolfgang Hesse schrieb einen Vorbericht für Glaube + Heimat. Und am Tag der Menschenrechte 2014 (10. Dezember) habe ich ein ‘Wort zum Tag’ zum Thema gesprochen, ein ‘Augenblick mal’. Hier finden Sie die Audiodatei:

Theatergottesdienst Frauen von Troja Kassandra tuerkisDIE FRAUEN VON TROJA – Noch einmal wiederhole ich: Die Götter haben mich missbraucht. / Eurer Macht begegne ich – mit Schweigen. – Die Griechen haben gewonnen. Die Frauen von Troja bleiben als Beute in der Stadt. Was geschieht mit ihnen? Was bleibt von ihren Söhnen und Töchtern? Eine lange Klage schreibt Euripides. Bittere Sätze werden an die launischen Götter adressiert. Ein Stück beinahe ohne Handlung. Bernhard Stengele lässt es in drei Sprachen auf der Stelle tanzen. Frauen aus Griechenland, Deutschland, Burkina Faso und der Türkei agieren, singen, sprechen chorisch. – In unserem Theater-Gottesdienst traten die Szenen in Spannung zum christlichen Gott, der sich an sein Volk und an das Prinzip Gerechtigkeit gebunden hat. Und dennoch ist dieser Typ von Klage auch in der Bibel zu Hause. Einen Satz wie den von Helena könnte auch Hiob ausstoßen. Am 18. Mai 2014 um 9.30 Uhr in der Salvatorkirche begegneten sich die St. Salvator-Kantorei, zwölf Schauspielerinnen aus vier Ländern, eine Cellistin, ein Kantor, ein Pfarrer und ein Schauspieldirektor. Wir hoffen, das war ein Sonntag Kantate, der dem Herrn gefällt. Die Premiere des Stückes in Gera war am 16. Mai 2014 um 19.30 Uhr. Hier finden Sie die Predigt.Hier ist der Vorbericht von Wolfgang Hesse für Glaube + Heimat. Auf Facebook finden Sie eine ganze Bilderserie aus dem Gottesdienst mit Fotografien von ihm.

Bruno BeekeDIE IM DUNKELN. – “Lewwer duad üs Slaav!” Das ist der Schlachtruf der Friesen in ihrem Kampf um Unabhängigkeit, und es ist Schulstoff, denn es kommt im Gedicht “Pidder Lüng” von Detlev Liliencron vor. Schüler aus Altenburg erinnern sich an diesen Satz, als sie nach Berlin gefahren werden, um dort zu sterben. Denn einige Schüler und Lehrer wollten die 1948 schnell deutlich werdenden stalinistischen Tendenzen des sozialistischen Systems und somit eine neue Diktatur nicht hinnehmen, verteilten Flugblätter und störten, als Höhepunkt, eine Radiosendung zu Ehren Stalins mit einem selbstgebauten Sender. 1950 wird die Gruppe zerschlagen. Einigen gelingt die Flucht. Die meisten werden von sowjetischen Militärtribunalen zu jahrelanger Lagerhaft, einige zum Tod durch Erschießen verurteilt. Nach Recherchen und vielen Gesprächen mit Zeitzeugen hat Mona Becker ein Stück geschrieben, in dem sie dem Mut und der Motivation der jungen Widerstandskämpfer nachgeht. Es heißt “Die im Dunkeln. Stück über Widerstand am Beispiel Altenburg” und hat am 31. Januar 2014 in Gera Premiere. Am 26. Januar 2014 um 9.30 Uhr in der Salvatorkirche konnten Sie in einem unserer Theater-Gottesdienste eine Szene des Stückes erleben, dieselbe in der die verurteilten Jugendlichen nach Berlin gefahren werden und sich an Pidder Lüng erinnern. Propst Diethard Kamm predigte. Er war in den 80ern selbst Jugendpfarrer in Gera und als solcher mit Widerstand befasst. Einer der beiden Zeitzeugen dankte ihm bewegt für seine Worte: “Sie haben ausgedrückt, was wir damals gefühlt haben!” Seine Predigt finden Sie hier. Die Kirchenzeitung Glaube + Heimat berichtete vorab. Schönes Echo auch in der OTZ vom 27. Januar 2014.. Dank an Katja Schmidke! Und auch an Wolfgang Hesse, der in Mein Anzeiger die Veranstaltungen um die Première des Stücks zusammenfasste.

LADY MACBETH VON MZENSK – Die Kaufmannsgattin Katharina ist allein zuhaus. Sie geht gähnend durch die Salons, denn sie hat nichts zu tun – außer dekorativ zu sein. Langeweile ist tötlich.  Und wie sich Langeweile in Mord verwandelt, zeigt Nicolai Leskow in seiner Erzählung “Die Lady Macbeth von Mzensk”. Und Dimitri Schostakowitsch hat eine Oper daraus gemacht, die genauso virtuos das gefährliche Gemisch von Langeweile, Sex und Gewalt in Musik und Szenen setzt. Kay Kuntze hat die Oper in Gera inszeniert und das Niveau gehalten. (Hier finden Sie  die Termine der Aufführungen in Gera.) Und gleich am nächsten Morgen machen wir einen Theater-Gottesdienst, für den Kay Kuntze zwei Szenen mit Valerie Suty (Katerina Lwowna Ismailowa), Johannes Beck (Boris Timofejewitsch Ismailow) und André Eckert  (Pope) in der Kirche eingerichtet hat. Am 17. Februar 2013 um 9.30 Uhr ging es also auch in der Salvatorkirche zu Gera um Sex & Crime, aber mehr noch um den Mutterboden der Gewalt, die Langeweile. So jedenfalls beschreiben es Leskow und die Oper von Schostakowitsch und Alexander Preis (Libretto). Die Predigt versucht das nachzuvollziehen und denkt darüber nach, wie aus der bedrohlichen Langeweile Muße werden kann. Hier sind die Texte des Gottesdienstes für die Nachlese.

DAS KALTE HERZ – “Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.” Das spricht der Prophet Ezechiel (Ez 36, 25), der für seine Bild kräftigen Visionen bekannt ist. Wilhelm Hauff hat sich von diesen Worten zu einem Märchen inspirieren lassen: “Das kalte Herz”. Darin beschreibt er, wie es bei einem Menschen, dem Kohlenpeter Munk dazu gekommen ist, dass er ein steinernes Herz bekam und wie es ihm damit ergangen ist. Was heißt das also, dass wir ein fleischernes Herz bekommen sollen? Haben wir schon alle ein steinernes wie der Kohlenpeter, der sein Herz an unüberlegte Wünsche hing, bei denen Geld und Geltung eine große Rolle spielten?

Diese Fragen beantwortete unser Theater-Gottesdienst am 9. Dezember 2012. Jochen Palatschek verkörpert am Theater Gera den Köhler Peter Munk, und er spielte im Gottesdienst drei Szenen aus dem Märchenstück. Die Texte und Musiken des Gottesdienstes haben sich – wie immer – auf das Märchen bezogen. Hier sind sie.

BRUNDIBAR – “Alles wird noch gut!” Das singen Katze , Hund und Spatz, während die beiden Kinder Annika und Pepicek gerade sanft entschlummert sind. Die Kinder-Oper Brundibar wurden im KZ Theresienstadt immer wieder aufgeführt und gab den Kindern und Erwachsenen Mut durchzuhalten.  Der Komponist Hans Krása gehörte zu den Internierten und zeigte seinen Ensemble-Kindern, dass sich aussichtslose Situationen manchmal doch noch drehen lassen.

Stellen Sie sich vor, Brundibar singt seine großspurige Arie auf der Kanzel der Salvatorkirche und der Kinderchor verscheucht ihn lauthals mit Untestützung der Kirchenakustik! Und auch Predigt, Gebete und die liturgischen Stücke eines Gottesdienstes beziehen sich auf die im Konzentrationslager berühmt gewordene Oper. Die Texte aus unserem Brundibar-Gottesdienst finden Sie hier.

FAUST – “Sag, wie hast du’s mit der Religion?”, fragt Gretchen, als sie mit Dr. Faust die St. Salvatorkirche in Gera besucht. Daraus enspinnt sich eine Unterhaltung im Theater-Gottesdienst zum “Faust”.

EINSAME MENSCHEN – Auf den Emporen der Salvatorkirche stritten sich Johannes und Käthe Vockeroth: Theatergottesdienst zu Gerhart Hauptmanns, nein Amina Gusners Einsame Menschen

TANNHÄUSER – Die Bedrohung durch kreative Kräfte inszenierte unser Gottesdienst zur Geraer Inszenierung einer Wagner-Oper: Der Tannhäuser als Gottesdienst

Bernhard Hänsch als Vater Ulenspiegel vor dem Christuskopf des Altars, Matthias Oldag liestSIMPLE STORIES – Ein Stück Alltagskultur platzte in den Gottesdienst: Schnee auf Mülltonnen oder Theatergottesdienst zu den Simple Storys

ULENSPIEGEL – Ein Narr in Christo: Till Eulenspiegel als flanderischer Freiheitsheld: Der Ulenspiegel

In der Zeitschrift für Gottesdienst und Predigt beschrieb ich mit der optischen Metapher scharf stellen, was ich von Kultur-Gottesdiensten erwarte. In diesem  Text beziehe ich mich auch auf unsere Theater-Gottesdienste hier in Gera. Unsere Recherchen über den theatralen und den liturgischen Raum werden auch überregional wahrgenommen, zum Beispiel im neuen Buch der EKD über Kulturkirchen.