Grundbegriffe der Reformation: SOLA SCRIPTURA

Gottesdienstreihe soli deo gloria LOGOGefangen im Wort. – So fühlte sich Luther, als er sich entscheiden musste. Wieder zurück ins Glied oder es mit allen aufnehmen? Schon 1518 in Augsburg, als er mit dem scharfzüngigen Kardinal Cajetan diskutierte, ging es am Ende nur noch um Gottes Wort, dem er mehr gehorchen wollte als Papst und Kardinälen. Und dann beim Reichstag in Worms erklärte er nach einer Nacht Bedenkzeit: “Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, dass sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!”

wormsMit dieser Meinung blieb er die Minderheit. Die Minderheit der versammelten Fürsten protestierte. Seit dem heißen wir Protestanten. Warum Luther die Schrift so wichtig war, dass manche ihn verspotteten, sie sei wohl sein papierner Papst, erfahren Sie bei unserem Gottesdienst am 26. Juni 2016 um 17 Uhr in der Salvatorkirche. In der Reihe “Grundbegriffe der Reformation” geht es diesmal um Luthers Prinzip SOLA SCRIPTURA – Weder Papst noch Tradition sagen, wo es lang geht, nur die Bibel. Herzlich willkommen!

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